Druckschrift 
20 (1808)
Entstehung
Seite
346
Einzelbild herunterladen
 

346

die Eroberung von Hossand für ihn allerbi»gs eine gefährliche Unternehmung war.«Wählend er in das durch bedeutende Westumgen verwahrte, von Kanälen durchschnittene,und durch istliche Ucberschwcmmungen.leichtunzugänglich gemachte Land eindrang, hatteer hinter seinem Rücken die Belgier, die fürihre Stände, ihre Gastlichkeit, ihre Klöster,ihre goricsdienstiiche Verfassung, eine so eilfersüchtige Anhänglichkeit hegten. Die Verleinigten Niederlande wurden jedoch von derfranzösischen Kriegserklärung so sehr übenrascht, daß dem E'bsiatthaiter zu ernstlichenKriegStüstuugcn keine Zeil übrig blieb. Einmächtiges Hinderniß ihrer eifrigen Betrei»bung aber waren die mit ihm und der bis«hcrigcn Staatsverwaltung höchst unzufrtedelneu Patrioten, die den größten Theil derNation ausmachten. Alis die kräftige Unter«stützung derselben konnte Dumourier mit Zu«verlässigkcit, rechnen. Schon hatten mehrereder reichsten Vanquiers, auf den Fall, daßdie französische Armee den holländischen Vo«den betreten würde, dem Dumourier die Aus«zahlung ansehnlicher Summen versprochen.

Schon