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Rolands Gattin, zwischen zo und 40 Iah,ren, lieblich gebildet, äusserst geschmackvollgekleidet, und in ihrem ganzen Wesen sehreinnehmend, vielleicht nur mit zu vielem Auftwand von Verstand sprechend, versammeltein ihrem Hause ansehnliche Gesellschaften vonConvcnlsdepulirten und Gelehrten, wo man«chcr politischer Entwurf zur Reife gedieh.In diesem Cirkel, in welchem keine andreMinisterfrau erschien, verrielh Madame Roeland nur zu oft die große Gewalt, die sieüber ihren Mann ausübte. Sie blieb inParis selbst als ihr Mann, von den Zacoebtncrn als Föderalist verbannt, von Höhlezu Höhle sich forrschlich. Sie wurde aberendlich vom Nevolutionstribunale zum Todeverurtheilt. „Wie viele Verbrechen," sagtesie, mit festem Muthe sterbend, „begehtman, 0 Freyheit! in deinen Nahmen!" IhrMann nahm sich nun (12. Nov. 179z) selbstdas Leben.
Ungleich länger und standhafter als dassüdliche Frankreich, kämpfte die Vendee ge<gen die jakobinische Schreckensregterung. DieEinwohner dieses zwischen der Loire und Cha«
rente.