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Richtern, als den Zuhörern, Bewunderungab. Ihr freymüthigcs Geständniß war so-gar mit Witz verwebt. Es gründete sichhauptsachlich auf die Meynung, daß sie esfür ihre Pflicht gehalten habe, ihr Lebendem Vaterlande zum Opfer zu bringen. DasUrthetl, das ihr die Todesstrafe, und dieEinziehung ihres Vermögens, zuerkannte, hörtesie mit aller Ruhe an. Mit stillem Lächelnnäherte sie sich der Nichtbühne. Selbst durchdas unaufhörliche Auszischen und Schimpfendes Pöbels wurde die liebliche Heiterkeit inihrer Miene nicht verwischt. Die Bühnebesteigend, grüßte sie das umstehende Volkso freundlich, daß es ihr ein lautes Bravozurief. Nur das Abnehmen des Mantelsund Halstuches umzog ihre schönen Wangenmit der jungfräulichen Schamröthe, die so-gar an ihrem abgehauenen Kopfe noch sicht-bar war. Sie hatte diesen Kopf selbst un-ter das Beil gelegt.
Die Bergparthey erklärte den ermorde-ten Marat für einen Märtyrer, und seinenTod für einen der schrecklichsten Unglücksfälle.Sie betrachtete ihn als den überzeugendstenBeweis des der Freyheit drohenden Födera-lismus,