kern angefüllt, deren sich die Jacobiner zurErregung eines Aufstandcs bedienten. Ehenoch die Sitzung des Nevoiurionstribunalsihren Anfang nahm, hatte der Pöbel schonSaal und Hallen angefüllt. Wahrend derSitzung ließ er Marat immer hochleben;auch drohte mancher Dolch den Richtern,die den Freund des Volkes nicht frey spre,chen würden. So gieng es ganz natürlichzu, daß Marat vom Revolutionstribunalevöllig freygesprochen wurde. Den Pallast imTriumphe verlassend, wurde er vom Volke,das ihn mit Kränzen von Eichenlaub schmück,te, feyerlich in den Saal des Nationaicon,vents gebracht, wo diejenigen, die das An,klagedccret gegen ihn veranlaßt hatten, auf<tne kränkende Weise verhöhnt wurden. Aufdie ehrenvolle Auszeichnung, die dem Ma,rat widerfuhr, war selbst Nobespierre eifer,süchtig; aber der gemeinschaftliche Vortheilmachte ihre Verbindung noch forldauernd.
Wenig Tage nach Marats Freyspre,chung (i. May) machten die Jacobiner einenneuen Versuch, ihren Plan durch einen Volks,aufstand durchzusetzen. Sic benutzten hierzu
die