Druckschrift 
20 (1808)
Entstehung
Seite
262
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führten. Ludwig bath sich, nach gecndigtemVerhör, einen rechilichen Bsystand aus.Während der Berathschlagung über sein An,suchen, mußte er noch eine ganze Stundesm Conferenzsaale warten. Indessen kam dieNacht herbey, und Ludwig, der den ganzenTag fast gar nichts gegessen hatte, fühltesich äusserst erschöpft. Man untersagte ihm,in sein Gcfängnisi zurückgekehrt, den Um»gang mit seiner Gemahlin und seinen Kin,dern, den er sonst dreymahl des Tages, beydem Frühstücke, und bey dem Mittags-undAbendessen, genossen hatte. Auch nahm manihm alle möglichen Instrumente, sogar dieNasirmesser, weg. Seiner Gemahlin, undseinen Kindern, erlaubte man nicht einmahleine Scheere. Aus Ludwigs Zimmer schaffteman auch Dtnte, Feder und Papier weg,und doch konnte er sie zur Aussetzung seinerWertheidiaung nicht entbehren! Diese stren»ge Maßregeln erschütterten ihn gewaltig.Er schnell zu Abend, und gieng gleichdarauf zu Bette, um vielleicht die ihm ver,haßten Personen, von welchen er den gan,zen Tag umringt gewesen war, endlich los,zuwerden.

Indes»