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20 (1808)
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sie für den Staat in Besitz nehmen sollten,ihrer Naubsucht zum Opfer brachten. Cam-bon, der damahlige uneingeschränkte Gebie-ther über die franzSsischen Finanzen, einMann, der eben so wenig Kenntnisse, alsRedlichkeit und Ehrliebe besaß, den nurchart-nackiger Despotismus emporhiclt, behaup-tele, man müsse, das Bedürfnis bes Staa-tes zu befriedigen, alles baare Geld undalles Silberwcrk aus Belgien fortschleppen;die armen Einwohner desselben würden sichum so leichter an die französische Nation an-schließen. Cambon rechnete dabey auf denunterstützenden Beyfall der niedrigen Volks-classe. Zur Ausführung seines Planes kam vonParis eine hungrige Rotte jacobinischer Com-missarien, Beamten, und Emissarien, her-ber). Diese bewirkton eine völlige Auflösungder Staatsverfassung; diese bewirkten dieFortschassung aller beweglichen Kostbarkeiten.Die Neichen vergruben ihre Schätze. DerUmlauf der Gelder stockte. Aber auch dieReligiosität der Belgier wurde nicht ge-schont. Man unterwarf sie der Verfassung,die man in Frankreich eingeführt hatte. Bi-schöfe und Priester flohen. Das belgische

Volk