Südarmee auf, der es aber nicht nur anTruppen, sondern a» allen Kricgsbedürf«nissen, fehlte. Zinn Qberfeldherrn derse l-ben ernennte die Nationalversammlung denGenera! Monttsqniou, der sich ihr, vornehm-lich im Finanzausschüsse, durch seine Ta-lente, seine Kenntnisse und seine Thätigkcit,so wie durch seinen edlen Charakter, em-pfohlen hatte. Dieser benahm sich mit sokluger Sorgfalt, daß Savoyen in kurzerZeit (seit 8- Sept.) erobert wurde. Seineredlichen Gesinmingcn machten ihn aber denJacobinern bald so verdächtig, daß sie ihn,durch einen Beschluß des Nationalconvems,absetzen ließen; dieser Beschluß wurde jedochbald (22. Qct.) wieder zurückgenommen.Montesquiou schloß hierauf mit der StadtGenf einen Vertrag, der ihr Sicherheitgewährte. Dieß war aber gar nicht nachdem Plane des Finanzministcrs Claviere,der, von seiner Vaterstadt Genf sich ge-kränkt fühlend, sie allen Greueln der jaco-binischen Anarchie preiszugeben, wünschte.Claviere und seine Anhänger hatten daherüber Montesquiou einen so großen Aergcr,daß sie einen Verhafibefehl gegen ihn aus«
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