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20 (1808)
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und Mangel kämpfte, war des schnellenNachrückens nicht sehr fähig. Die Preus«sc», die sich glücklich fühlten, von den Fran-zosen nicht mit Ernst verfolgt zu werden,giengcn (11. Oct.) bey Verdun über dieMaas. Zwey Tage hernach ergab sich Ver-dun an Kellermann. Aus den Vorräthendieser Stadt durften sie nicht nur für sich,sondern auch für die mit ihnen verbundenenHessen und Emigrirten, viele Lebensmittelmitnehmen. Acht Tage später (21. Oct.)trennten sich die Oestreicher von den Preus-scn, und zogen sich nach Arlon. Kurz dar-auf (2Z. Oct.) räumten die Preussen auchLongwy. Nach einem schrecklichen Marschevon drey Wochen kamen sie endlich bey Luxemtbürg an; aber in welchem Zustande?ohne Kleider, Schuhe, Strümpfe, die Füßeblos in Lumpen gehüllt, ohne Zelten undLagcrgeräthe. Durch den anhaltenden Re-gen, und die schlechten Wege, waren diePferde so entkräftet, daß man viele Wagenzurücklassen mußte; daß ein großer Theilder Cavallerie, die Pferde vor die Kanonenspannend, und Sattel und Zeug wegwerfend,zu Fuße gehen mußte; daß halbtodte Pferde

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