Druckschrift 
20 (1808)
Entstehung
Seite
182
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unentbehrlich machten. Eben deswegen dreh-te sich auch sein Hals oft von einer Seitezur andern, waren seine Hände und Schul-tern in steter Bewegung. Dabey konnte erniemanden gerade ins Gesicht sehen. Durcheine zierliche Kleidung, durch eine sorgfälti-ge Frisur, suchte er die Fehler seines Kör-pers etwas zu verbergen. Seiner an sichrauhen und schreyenden Stimme wufite erdurch seinen Proviucial» Accent eine größereAnnehmlichkeit zu geben. Seine Deklama-tion blieb sich nicht gleich. Arm an Idee»,aber desto reicher an Spitzfindigkeiten, ent-wickelte er in seinen Reden ein Gewebe vonGemeinsätzen über Tugend, Verbrechen, Ver-schwörung. Noch mehr nach literarischem,als nach politischem Ruhme begierig, unter-nehmend und doch zugleich furchtsam, ließ ersich nicht ungern einen Tyrannen schelten.Schwach und doch rachgierig, mäßig unddoch sinnlich, keusch aus Temperament, unddennoch aus Eitelkeit die Gunst der Schönenerobernd, gab er sich oft dem stärksten Arg-wohn und Mistrauen preis.

An Rvbespicrre schloß sich ein Danton,ein Marat, an. Georg Jacob Danton zu

Arcis