Druckschrift 
20 (1808)
Entstehung
Seite
141
Einzelbild herunterladen
 

-14 i

freundschaftliche Einverständniß mit der fran-zösischen Nation fortsetzen, und daher derVerbindung gegen dieselbe entsagen wolle?Diese Erklärung müsse vor dem 4WN Märzerfolgen. Keine oder eine unbestimmte 'Ant-wort würde sogleich für eine Kriegserklä-rung gelten. Ludwig, und seine Minister,die den Ausbruch des Krieges, so sehr esin ihren Kräften stand, zu verhindern such-ten, versagten diesem Beschlüsse die königli-che Genehmigung. Frankreich sollte, wie manwünschte, nicht der herausfordernde Thcilseyn. Aber leider geschah von beyden Thei,len alles, um den unseligen Krieg unver-meidlich zu mache»; leider ließen sich diedeutschen Fürsten zu sehr auf die Seite derEmigrirten hinziehen»

Aus der von Kaunitz im December er-theiltcn Antwort ergab sich schon ganz deut-lich, daß Leopold gar nicht die Absicht hatte,der Bewaffnung der Emigrirten an der fran-zösischen Granze Hindernisse entgegen zu sez«zcu; daß er sich vielmehr der Ncichsfürsten,die sie begünstigten, kraftvoll annehmen woll-te. Allerdings konnte es manchem, der die

fran<