Z9I
die sich ihr darboth, den Umfang ihres großenReiches noch weiter ausuioehnen; sie wußteaber auch diese Gelegenheiten sehr glücklichherbeizuziehen. Einen geschickten Gehülfenund Nachgebet derselben gab Potemkin ab,dessen Ansehn immer mehr wuchs, jemehrer die Männer, die demselben nachthciligsepn konnten, zn entfernen wußte. GregorAlcxandrowitsch Potemkin, einer der bedeuttendsten Männer seiner Zeit, auf einem kleitnen Landguts nicht weit von Smoleusk(i/z6 Sept.) zcbohrcn, ward von seineinVarcr, einem gewesenen Officiere, dem geist?lichen Stande gewidmet, und zum Mitgliedseiner moskowitischcn Klostergesellschaft gemacht.Allein der junge Potemkin, den ein dringen?der Hang zum Weltlcben, und vornehmlichzum militärischen, hinzog, verließ, nach demTode des Vaters, das Kloster, und begabsich nach Petersburg, wo er, von einigenVerwandten unterstützt, zur Aufnahme unterein Gardcrcgimcnt gelangte. Hier zeichneteer sich durch seineu ansehnlichen, schönenWuchs, durch sein feines Benehmen, undsein Talent zu reden, bald so vortheilhastaus, daß er die Aufmerksamkeit der Kaise«
rin