Druckschrift 
18 (1807)
Entstehung
Seite
315
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seine Mutter bewogen hatte, die östreichischeArmee noch um 8o,ooo Mann zu verweh«reu. Doch Friedrich ließ sich in seiner Be-reitwilligkeit zum Frieden dadurch nicht wan-kend machen. Er nahm daher (7. März)den Waffenstillstand an, den ihm MarieThercsic antrug. Drey Tage hernach (10.Märn) wurde zu Tcschcn, in Oberschlcsien,der Friedenscongreß eröffnet. Cobenzel, Ried««sel, Ztnzendorf, Törring - Seefeld, und Ho«henfels, waren die Unterhändler. Die Be-mühungen desselben erleichterte gar sehr derUmstand, daß Friedrich, für die Entschädi-gung der aufgewendeten Kriegskosten, weiternichts, als die Freyheit, die brandenburgi-schcn Länder in Franken mit seinen übrigenProvinzen zu vereinigen, verlangte. Sach-sen und Zweybrücken sehten aber dem schnel-len Fortgangs der Unterhandlungen destomehr Schwierigkeiten entgegen, und da derKaiser den Krieg lieber fortgesetzt hätte, soficng man schon an, an dem glücklichen Aus-gange der Unterhandlungen zu zweifeln, alsein Courier die Nachricht von dem (20.April) geschlossenen Frieden zwischen Ruß-land und der Pforte überbrachte. Joseph,

der