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eifrig gesorgt; wenigstens lagen die dazu nö«thigcn Summen i» Bereitschaft.
In einem ganz andern Verhältnisse be«fand sich sein Nachbar und Bundesgenosse,der Kurfürst von Sachsen ^). Dieser trugnicht mehr die polnische Krone, die seinemHause so viele Millionen gekostet hatte.Als August III, der letzte König von Polenaus sächsischem Stamme (176z) sein Lebenbeschloß, fühlte sich die kursächsische Landeschaft und Kammer, freylich nicht allein durchAugusts und Vrühls Verschwendung, sondernauch durch den Krieg, von einer 40 Mitlio«nen Thaler übersteigenden Schuldenlast ge«drückt. Diese sollten von einer jährlichenEinnahme von 7 Millionen Thaler allmähligabgetragen werden. Dieß war nur bey dersorgfältigsten Staatswirthschaft möglich; aberSachsen stellte darin ein Muster auf, wcl«ches in der Geschichte fast einzig ist. Amgusts III Nachfolger, der Kurfürst FriedrichChristian, der unter der Aufsicht seines Ober«Hofmeisters, des Grafen von Wackerbart,eine sehr zweckmäßige Bildung erhalten hatte,
beschäss«
') Theil xvn, S> Z56.