Druckschrift 
18 (1807)
Entstehung
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291
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entrisse» (1767 May). Ihr Gesicht wardurch die schreckliche Krankheit sehr entstelltworden; man lies es daher verdeckt ans dem -Paradcbette erscheinen, Eben daher entstandauch die Sage, daß sich die Prinzessin, ausVerdrnsi über die Neekereyen des Hofes, ineinem Kloster verborgen habe.

Joseph II war auch als Regent nichtglücklich. Sein allzu rascher Geist verdarbmanches Gute, was er hatte bewirken kün-nen. Zwar mußte er die Regierung der öst-reichischen Monarchie mit seiner Mutter thei-len, und diese überließ ihm nur die Leitungdes Kricgsstaates ganz uneingeschränkt; aberdennoch wußte sich Josephs Thärigkeitscriebeinen ziemlich ausgedehnten Wirkungskreiszu verschaffen. Joseph, der sich den großenFriedrich zum Muster gewählt zu haben schien,wollte selbst regieren; er wollte daher allesselbst sehen und hören, und er arbeitete da-her sehr fleißig im Eabinet. Den grüßtenTheil des väierltchen Schatzes, der ihm zu-fiel, der aber, wegen seiner vielen Geschwi-ster, nicht sehr beträchtlich gewesen seyn kann,wendete er zur Bezahlung der Scaatsschul,T 2 den