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ltchen Prüfungen öfters nach. Am meistenzogen ihn Musik, und kleine französische Schau-spiele, an. Sein Charakter bekam allmähligdas Eigenthümliche, daß er, während er dieNiedern herablassend und gütig behandelte,gegen die Vorgesetzten, zum Theil Pedan-ten, sich steif, widerspenstig und launig be-wies, daß er gegen das Hofceremoniel, unddie Andachtley, eine entschiedene Abneigungeinsog. Durch Leibesübungen gab er seinemnicht großen, aber gut gebautem, Körper Ge-wandtheit und Festigkeit. Als Gatte warJoseph nicht lange glücklich. Er verheyra-thete sich zweymahl. Seine erste Gemahlin,Marie Jsabellc, eine spanische Prinzessin,mit welcher er, erst 19 Jahre alt, (1760)in eine eheliche Verbindung trat, eine lie-benswürdige Brünette, war ein Gegenstandseiner äussersten Zärtlichkeit; aber er verlohrsie schon im zweyten Wochenbette (176z).Ihre Tochter, Marie Thercsic, folgte ihr(1770) im Tode nach. Joseph vermähltesich hierauf (1765 Jan.) mir Josephe, derjüngsten Tochter Kaiser Karls VII, einerschönen, herzlich guten Blondine, die ihmdie^Kindcrbiattern schon nach zwey Jahren
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