Druckschrift 
18 (1807)
Entstehung
Seite
68
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melm Aber die Anweisungen c»if den könig-lichen Schah, ohne alle Angabe der Be-stimmung, wurden auch jährlich zahlreicher.Der Ankauf des Hauses , welches die Pom«padour zu Paris besaß, kostete 500,000 Li-vres, und eine wenigstens eben so großeSumme verschlang die Ausschmückung dessel-ben. Solche Hauser, oder Pullaste, hattesie aber noch zu Fontainsbleau, zu Versailles,zu Bcllcvuc. So reich und geschmackvoll,als die Pompadour, war kein Monarch inEuropa meubiirt. Die Versteigerung ihresHausrathes erforderte fast die Zeit einesganzen Jahres; aber es war auch eineganze Kunsikammcr, ein ganzes Schatzge-wölbc, das man versteigerte. Die vielenMillionen baaren Geldes, die ihr BruderMarigny fand, lassen sich gar nicht berech-nen. Sie waren in allen möglichen Bankenangelegt. Wenn die vtelgeleende, reicheMaitrcsss einen Ludwigsritter zum Stallmei-ster, und ein Fraulein zur ersten Kammer-jungftr hatte, so paßt dieß sehr gut zu derganzen Rolle, die sie spielte. Ein Verdienst,das man ihr nicht absprechen kann, bestehtin der Unterstützung, die ihr Luxus, und

ihre