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den alle Jesuiten unvermuthet verhaftet, und,mit karglickcn Pensionen, nach dem Kirchen«siaatc geschickt. Zugleich befahl der Ministerohne Erlaubniß keine Bulle, oder eine andrepäbstiiche Verordnung, der weltlichen Regie«rung, bekannt zu machen.
Jetzt brach auch in Neapel und Parmadas Gewitter gegen die Jesuiten und denPabst los. In Neapel halte Tanuzzi, ehe«dem Professor des canonischen Rechtes znPisa, das Publicum auf den Kampf gegendie päbstlichen Anmaßungen vorbereitet. AlsMinister des Königs beyder Cäcilien spracher der Kirche alle weltliche Gewalt, so wiedie letzte Instanz in Processen geistlicher Per«svnen, ab, erklärte er die Geistlichkeit vcr«pflichtet, an den Sraatslastcn Theil zu neh«men, unterwarf er die Klöster der Obcrauf«ficht des Staates, glaubte er sich berechtigt,manche derselben gar aufzuheben, wollte erunter keinem Vorwande Geld nach Rom schik«ken lassen, trug er einem eignen Tribunaldie Abstellung der Kirchenmißbräuche auf.Der Minister des Herzogs von Parma, Fe«lino, hatte schon früher (1765) einen Ge«
rtchtshof