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lassen." Man ahnet? eine Verschwörnng ge-gen die königliche Familie. Damiens bliebin seinem Verhöre dabey, daß er geglaubthabe, ein verdienstliches Werk zu thun. Sowenig man nun an seiner Verrücktheit zwei-feln konnte, so wurde er doch (1757 März)eben so martervoll, als ehedem Ravaillac,hingerichtet, so wurde doch seine ganze Fa-milie auf ewig aus Frankreich verbannt.
Als hierauf der König, von seiner leich-ten Wunde bald wieder hergestellt, in dieKirche kam, scheute sich der P. Ncuville,sein jesuitischer Beichtvater, nicht, ihm, inGegenwart des ganzen Hofes, eine förmli-che Strafpredigt zu halten, das, was gesche-hen war, für eine wohlverdiente Züchtigungzu erklären, und den Monarchen zur höchstnothwendigen Bekehrung aufzufordern. Ei-nen so weujg galanten Ausfall gegen den Kö-nig, und seine gebiethende Geliebte, konntedie Pompadour den Jesuiten niemals ver-zeihen. Sie vcrabredte daher mit dem Her-zog von Choiseu! heimlich den Plan, in Ver-bindung mit den Parlamenten, die von denJesuiten dadurch gekränkt worden waren,
daß