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18 (1807)
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schlechten Fortgang der grönländischen Colonieso ungünstig für dieselbe gestimmt, daß ersie (17Z1) aufhob, daß er Missionarien,Kaufleute und Soldaten zurückrief. DochEgede's Eifer für das grönländische Christen-thum bewog ihn zu dem Entschlüsse, die Co-lonie auf seine Kosten fortzusetzen, und ebendieser Eifer war es, der den König zur fer-nern Unterstützung derselben ermunterte, unddie Stiftung des grönlandischen Seminanumszu Kopenhagen veranlaßte. Egede kehrteendlich nach Dänemark zurück. Indessenhatte ( 17ZZ ) der Graf von Zinzendorf eineColonie mährischer Brüder nach Grönlandgeschickt, und Ncuhcrrnhuth anlegen lassen.

Friedrich IV, unter welchem die grönlän-dische Mission und Handelsgesellschaft ihrenAnfang nahm, zeigte sich füc das Gewerbeseines Volkes sehr thatig. Erst wurden ( 1708)die guineische und die westindische Handlungs«gesellschast vereinigt, um den Geschäftenderselben mehr Lebhaftigkeit zu geben; sodennentstand (17Z0) eine neue asiatische Gesell-schaft, zu welcher Peter Bäcker, ein Kauf-Mann aus Bremen, den Plan entwarf. Der

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