Druckschrift 
18 (1807)
Entstehung
Seite
8
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diese Sache zu gewinnen. Der König for-derte hierauf die Kaufleute zu Bergen zurErneuerung der Handelsverbindung mit Grön-land auf. Auch bildete sich wirklich eine Ge-sellschaft, die (1721) den Egede nach Grön-land schickte. Durch das Treibeis sich einenWeg bahnend, langte der mnthvolle Mann(21. Zul.) in dem sogenannten Vaalsrcviere.auf der westlichen Küste an. Er fand dieWohnungen, welche die Norweger im östli-chen Grönland angelegt hatten, fast ganzzerstört. Die Kirchen konnte er gar nichtfinden. Für den Handel zeigten sich auchkeine günstigen Aussichten, weil die Grün-länder ihre Producle lieber an die Hollän-der verkauften. Als Egede, durch Mangelgenöthigt, (172z) zur Abreise von Grön-land schon Anstalten machte, kam eben einSchiff mit neuen Vorrarhen an. Friedrich IVwidmete der Erhaltung der grönländischenNiederlassung den Ertrag einer Lotterie, unddennoch konnte die grönländische Handlungs-gcscllschaft ihrem Verfalle nicht entgehen.Zwar schickte Friedrich (1728) auf eigne Ko-sten , Menschen und Materialien nach Grön-land ; allein sein Nachfolger wurde durch den

schlechten