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Gustav befand sich jetzt in einer äusserstgefährlichen Lage. Sein ganzes Glück standauf dem Spiele. Die der herrschenden Paktthen ergebenen Truppen waren, von den fä-higsten Ojficicrcn angeführt, in vollem An-züge. Das Volk liebte den König zwar,aber es war auch eben so sehr an Unterwer-fung gewöhnt. Doch Gustav war fest ent-schlossen, entweder a s König zu leben, oder —zu sterben. Die Vorbereitungen zu der Re-volution, die er jetzt durchsetzen wollte, wa-ren gleichsam vollendet. Seine Vertrautenhatten die Soldaten von der Garde, undvon dem Artillerie - Regimentc, für ihn ge-stimmt. Am Abend vor dem wichtigen Tage(15. Aug ) war die Hofversammlung glän-zender, als jemahls. An diesem Abendwurde die erste Oper in schwedischer Spra-che aufgeführt, herrschte an der Tafel einebesonders frohe Laune. In der Nacht schriebGustav an seine beyden Brüder, schrieb eran Karin; er sollte seinen Anmarsch nach derHauptstadt beschleunigen; Gustav vertrauehauptsächlich auf sich, und auf die Liebe sei-nes Volkes.
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