Hassan Chan, ein asganischcr General vonniedrer Geburt, behauptete sich, seit N.mirSchah's Tode, in dem unabhängige» Besitzevon Astarabad und Tauris. Diesen miß,gönnte ihm aber Ali Mcrdan Chan, dasOberhaupt einer turkmannischcn Nomaden»Horde, die in der am persischen Meerbusensich ausbreitenden Provinz Laristan herum»zog. Um seiner Unternehmung gegen denHassan das Ansehn der Gerechtigkeit zu ge<ben, schrieb er ihr die Absicht, die Necktedes kleinen Jsmaels, eines Enkels des un»glücklichen Husseins, zu vertheidigen, zuUnter dem Vorwande, die Entwürfe derEmpörer zu vereiteln, drang (1749) AliMcrdan, plündernd und verwüstend, bisJspahan vor. Mit ihm war Mohamcd Ke«rim Chan, daö Oberhaupt einer kurdischenNomadenhorde von 200-0 Köpfen vereinigt.Von diesen wurde die große Hauptstadt,Jspahan, ohne große Schwierigkeiten, fürden kleinen Jsmael erobert. Der freygcbi»gcre Kerim machte sich aber bald beliebter,als der strengere Ali Mcrdan. Um so eherdürfte er es wagen, ihn ermorden zu lassen.
Die
5) Th. XV. S. ZSv.