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sehr vergrößert, daß ein Batallion in derFronte einrücken konnte. Da nun die Ve-satznng jetzt nicht allein an Munition, son-dern auch an brauchbarem Geschütz, und anLebensrnitteln einen drückenden Mangel hatte,so mußte sie (9. Oct.) sich und die Festungübergeben. Die geringe Thätigkeit, dieDann bey der Rettung dieser Festung bewie-sen hatte, zog ihm den Haß des wiener Vol-kes zu. Man warf seiner Gemahlin eineganze Menge Schlafmützen in den Wagen;man sah an Dauns Pallafle, an der Hof-burg, an allen Straßenecken, satyrische Ein-falle und Kupferstiche. Vielleicht harte sieDaun jetzt weniger, als sonst, verdient.
Von Schlesien zog Friedrich jetzt nachSachsen. Hier stand eine östreichische Trup-penabtheilung, über welche Scrbelloni denOberbefehl führte, von der Elbe bis nachdem Erzgebirge hin. An diese schloß sichdie Reichsarmce unter dem Prinzen vonStollberg an. Serbelloni hatte, zur Sicher-heit seiner Stellung, an der Mulde einePostenkette gezogen; diese war jedoch so aus-gedehnt.