2OS
einsehe Armee von Schweidnitz zu entfernen,als Czerrnchew von der Kaiserin Kachanne,die indessen ihrem Gemahls auf dem Thronegefolgt war, den Befehl erhielt, den Rück-zug nach Polen anzutreten. Friedrich, derden Gesinnungen der neuen Kaiserin nichttraute, wollte die Truppcnabthcilung vonCzernichew schon entwaffnen lassen, als ihndie Vorstellungen seines geheimen Cabiners-raths Ksppcrn von diesem Entschlüsse zurück-brachten. Er befolgte dessen Rath zu seinemGlücke; denn Katharine, die aus FriedrichsBriefen an ihren Gemahl Peter sah, daßihm derselbe freundschaftliche Gesinnungengegen sie empfohlen hatte, die wollte seineFeindin nicht seyn, und alle Kriegsanstaltenwurden daher eingestellt.
Noch war den Oestreichcrn der an Czer-nichew crgangne Befehl nicht bekannt. Umso eher konnte der russische General demKönige die Gefälligkeit erweisen, währenddes Angrisses, den er gegen Darms Heerbey Burkcrsdorf machte, vor seinem Lageraufzumarschieren. Der General O'Kelly, der
die