ihnen eins, jedem Angriffe trotzende Festung,ließ er seine Leute bey Tage schlafen, undmit dem Nctraiteschuß wieder unter das Ge,wehr treten. Laudon zog sich nun erst vondem Gebirge herab, tn die Ebene, um sichan die Russen naher anzuschließen. Diebeste Jahrszeit war jedoch schon verstrichen,und noch hatte die große vreinigte Machtihre Ueberlegeuheit nicht benutzt. Laudonmußte mit Recht die Vorwürfe seiner Mo-liarchin befürchten. Laudon und Bntturlinhielten emcn Kricgsrath; jener wollte angrei-fen, und dieser nur einschließen, An derTafel, bey einem Glase Wein, hatte (zv.A»g.) Btttturlin (wie Friedrich erzählt) demEntschluß«: des Angrisses seinen Beyfall ge-geben; er besann sich aber, als er denRausch ausgcschlafen hatte, wieder anders.
Laudon sah nunmehr alle seine schönenAussichten, sich Ruhm und Ehre zu erwer-ben, vereitelt, er sah, die Hoffnung, Schle-sien zu erobern, verschwunden. Noch ein-mahl begab er sich selbst zu Bntturlin: nocheinmahl gab er sich alle Mühe, ihn demAngriffe geneigt zu machen; aber der russi-sche