128
glücklich überwunden. Eine Brücke im Holze,bereu Besetzung die Oestrcichcr versäumthatten, brachte ihn unvcrnmthet in d,c Nahederselben. Der General Saldern besetzte dieAnhöhen bey Siptttz. Das Dorf stand invollen Flammen. Möllcndorf, Oberstlieute-nant von der Garde, riech, einige Bat-terien durchmarschieren zu lassen. Hülsen,der, an der Spitze einiger Vatallionc, alleseine Pferde verlohren hatte, und, seinesAlters und seiner Wunde wegen, nicht zuFuße gehen konnte, wagte sich, auf einerKanone sitzend, in daS feindliche Feuer. Ver-gebens versuchte es Lasey zweymahl, diePreussen wieder von dcn günstigen Anhöhenbey Siptttz zu vertreiben. Dies; gab derSchlacht gegen halb 10 Uhr ihre völligeEntscheidung. Die Oestreichev waren ganzauseinander gedrängt. Sie zogen sich ineben so großer Stille, als Geschwindigkeit,über die Elbe zurück. Gegen Morgen (4.Nov.) stand die ganze östreichische Armeejenseits des Flusses. Wahrend der nächtli-chen Dnnkeihcit befanden sich die ans demSchlachtfeldc hcrnmirrcndcn, und über Glei-chen und andre Gegenstände hinstürzenden
Prcns-