Druckschrift 
17 (1806)
Entstehung
Seite
95
Einzelbild herunterladen
 

y;

manchen Verlust. Friedrich übereilte sich beyeinem Angriffe des Generals Lasen, der,abgesondert von der daunschcn Armee, nochan der Elbe stand, so sehr, daß der östrei-chische General, mit vieler Geschicklichkeitausweichend (8- Jul.) so schnell und glück-lich über die Eibe setzte, daß die Preussennicht einmahl seinen Nachzug einholen konn-ten. Friedrich befand sich bey dieser Gele-genheit in großer Lebensgefahr. Aus die-ser rettete ihn noch der Umstand, daß einPage den zwey Uhianen, die ihn spießenwollten, polnisch zurief: „wo sie der Teufelhinführen wolle?"

Friedrich wollte aber, ehe er den Kriegs-schauplatz nach Schlesien verlegte, erst dieHauptstadt Sachsens wieder in seine Gewaltbringen. Diese hatte eine östreichische Be-satzung von 14,000 Mann, und Lascy konnte,mit der Neichsarmee vereinigt, einem An-griffe des Königs wohl Trotz biethen; ansDauns Befehl mußte er sich jedoch bis Groß-sedlitz bey Pirna zurückziehen. Als Ma-quire, der östreichische Commandant in Dres-den, die Uebergabe verweigert halte, griffen

(iZ-