mährischen Gränze 20,000 versammelt hatte,entgegen. Gemmingen schützre die böhmischeGränze bis Egcr mit 14,000, die sich an dieNeichsarmee in Franken anschlössen. Diesebeobachtete in Sachsen Prinz Heinrich mitZz ,0oo. Zn Mcklenburg und in Schwedisch«Pommern stand Dohna mit 20,000, aufdie Unternehmungen der Russen und Schwe-den aufmerksam. So waren die Rollen desgroßen Trauerspiels vertheilt.
Friedrich konnte mit Muth und Tapfenkcit aliein, seinen noch einmahl so starkenFeinden, keinen hinlänglichen Widerstandentgegensetzen; er mußte vielmehr zur Klug-heit und Vorsicht seine Zuflucht nehmen.Es war ihm daher äusserst wichtig, den An-marsch der Russen, und ihre Vereinigungmit den Ocstreichern, auf die möglichst längsteZeit zu verhindern. In dieser Absicht muß-ten die russischen Vorräthe in Polen ver-nichtet werden. Gelang dieser Pian, sobrauchten die russischen Generale Zeit, neueZu sammeln, so konnten sie nicht so baldvorwärts gehen. Der General Wobersnow,dem der König diese Unternehmung auftrug,
machte