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Friedens unterhandelte. Der Krieg war ihraber schon ans dem Grunde angenehm, weilsie dabey die Hauptrolle spiele, weil sie dieG neralc und die Commissancn nach ihrerNeigung wählen konnte. Vernis, der ihrnun äusserst verhaßt war, mußte daher nichtnur die Stelle eines Ministers der auswär-tigcn Angelegenheiten niederlegen; er wurdeauch, glechsam als ein Staatsverbrecher,nach seinem Visthume Aix verbannt. Inseine Verhältnisse trat nun (1758 Aug.) derGraf von Srainville, ein Lothringer (geb.1719) frühzeitig Gesandter am päbsilicheniiud am östreichischen Hofe, und durch dieGewandtheit seines Geistes so ausgezeichnet,daß er erst Kriegsminister, und hernach herr-schender Minister, wurde. Es schmeicheltedem ehrgeitzigcn Mann schon hinlänglich,wenn er Frankreichs Regierung mit der Pom-padour theilen durfte. Daher war auch seinVorsatz, den Entwürfen und Launen der viel-geltenden Pompadour, die ihn zum Duc, zumPair, erhob, sich anzuschmiegen, ganz fest;daher sprach er, unbekümmert um den Aus-gang des Krieges, kein Wort vom Frieden;daher erneuerte er, seiner Anhänglichkeit für
Oest-