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13 (1805)
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geben wußten. In Holland, in Savoyen,wurden ganze Regimenter von französischenArtilleristen errichtet, ganze Corps von fran-zösischen Officieren gebildcr. In Deutschlandbewies sich vornehmlich der weise FriedrichWilhelm von Brandenburg sehr thätig, die-sen betriebsamen Leuten in seinem Lande, inwelchem wahrend des dreysigjährigcn Kriegesso manche Sradt verwüstet und entvölkertworden war, Wohnungen und Nahrung znverschaffen. Gegen 20000 derselben wander-ten, von besondern Cvmmissaricn geführt, indie brandcnburgischcn Städte, und mit ihnenlangten zugleich Fabriken von allerlei, Zeugen,von Tressen, Hüten und Strümpfen, an.Man verfertigte nun im Auslande eine Men-ge Waaren, die man ehedem aus Frankreichverschreiben mußte, und Frankreich verlohralso, durch Ludwigs unbesonnenen B.keh-rungseifer, nicht allein viele brave Untertha-nen sondern auch manche» Zweig seines blü-henden Gewerbes. Schon in dieser Rücksichtkann der eitle Ludwig nicht der Große heißen!Sein vornehmster Raihgcber war jetzt derJesuit de la Chaise. Die Glaubensgenossendesselben hatten, nachdem der schwache Mo-narch von einer Fistel glücklich geheilt wor-den war, bey Hofe ein großes Ansehn er-langt. De la Chaise, einer der hefligüei,Verfolger der Rcsormirrcn, benutzte seine,oberflächliche Münzenkenntniß, um bey Lud-wig, der sich alle Nachmittage mit seinerMünzensammlung beschassrigte, öfters allein

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