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wünschte sie lieber durch Geld, und andregelinde Mittel, zur Verläuguung ihres Glau-bens zu bewegen.
Zum Unglück für die Neformirten machtesich die Marquise von Mnintenon, die ehe-dem selbst zu ihren Glaubensgenossen gehörthatte, eine Ehre daraus, der katholischenKirche neue Glieder zuzuführen. Eben dieseMaintenon, die den im Lebensgenüsse schonZiemlich abgestumpften Ludwig in einen Schein-heiligen verwandelte, schilderte ihm, von demErzbischof von Paris, und andern Prälatenunterstützt, den Eifer des Kaiser Theodos,und Karls des Großen, die Ketzer auszu-rotten, so reitzcnd, stellte ihm die Lehrsätzeder Neformirten als so verabschcuungswürdigund seiner uneingeschränkten Regierung soungünstig, dar, verkündigte ihm einen sounsterblichen Ruhm, wenn er das von seinenVorfahren angesangne Werk vollendete, ver-kündigte ihm, was für ihn besonders wichtigwar, die glückliche Aussöhnung mit Gott,die seine Bekehrung der Neformirten in Frank-reich, nach sich ziehen würde, so überzeugend,daß Ludwig für die Vertilgung der Ketzer
ganz