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verkaufte ihm die Festung Casale in Mont-fcrrar für 1,200,000 Livrcs.
Weil der Kaiser damahls mit denTürken in einen gefährlichen Krieg ver-wickelt war, die damahls (l68z Jul.)eben Wien belagerten, so mußte man znVeegleichsunterhandlungcn mit Frankreich umso williger die Hand biethen. Ludwig er-zwäng einen für ihn vorlhciihaftcn Ausgangderselben durch z Armeen, die er zu gleicherZeit ins Feld rücken ließ, durch die harte Be-handlung der Niederlande, durch die Erobe-rung der Festung Luxemburg, die sich, nacheinem heftigen Angrisse, (1684 Jun.) anden Marschall Crequi ergeben mußte, durchdie Besetzung der Stadt Trier. Die Gene-ralstaatcn hatten, des lebhaften Wunschesihres Statthalters ungeachtet, gar keine Netzgung zum Kriege. Sie verglichen sich dahermir Frankreich. Ihrem Beyspiele mußteSpanien und der Kaiser folgen. Zwischendem ictzreru, dem deuischcn Reiche, und Frank-reich , wurde zu Rcgcnsburg (i6g8 am 15.Aug.) ein zwanzigjähriger Waffenstillstand ge-schlossen. Ludwig behielt Straßburg, Kehl,
Luxem-