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entgegen. Man bildete sich endlich von deut-scher Seite ein, daß ein zu Frankfurch amMayn (i68r Sept.) eröffneter Congreß dieSache zu einem Vergleich führen würde.Wie erstaunte man aber nicht, als die Nach-richt ankam, daß indessen die große und wich-tige Reichsstadt Strafiburg in französischeGewalt gerathen sey! Durch ?Qo,ooo Thalererwarb sich Ludwig unter dem Magistratederselben so gute Freunde, daß die Besetzungdieser Stadt den französischen Truppen, dieLouvois allmahlig um sie her versammelte,gar keinen Kampf verursachte. Der Bischof,ein Herr von Fürstenberg, verrieth seineFreude darüber durch den Ausruf: „Herr,nun lässest du deinen Diener im Frieden fah-ren!" Der Münster, die Haupckirche, wurdehierauf den Katholiken eingeräumt. Um dieBehauptung der Stadt zu sicher», ließ Lou-vois eine Cittadelle anlegen, bey welcherVauban seine ganze Kunst erschöpfte. Sowurde Straßburg der französische Hauprschlüs-sel zu Deutschland! An eben dem Tage (zo.Sept.) versicherte sich Ludwig auch des Ein-gangs zu Italien. Der Herzog von Manlua,Karl IV, der sehr viel Geld verschwendete,Bb 2 ver-