Druckschrift 
13 (1805)
Entstehung
Seite
366
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rcn Glauben zu wenig schonte. Die franzö-sischen Officicrc waren mit den ungrischcnHerren einverstanden. Man durfte ihnenalso auch nicht trauen. Die kaiserlicheSchahkammer konnte die Kriegskosten nichtweiter bestreiken. Leopolds Minister gabendaher den Friedcusvorschlägen des Großweftsirs gern Gehör. Dieser war, bey einerlangcrn Entfernung von Coustantiuopel, inGefahr, durch die Ränke seiner Neider undFeinde gestürzt zu werden. Er wünschte da-her Frieden, und Oestreich gestand ihm vor-thcilhafte Bedingungen zu. Die Pforte be-hielt Großwardcin und Neuheusel; ihr An-hänger Apassi blieb auch Fürst von Sieben-bürgen. Das türkische Gebieth war also da-mahls nahe genug bey Wien!

Kiupcrli lenkte hierauf Mohamcds IVAufmerksamkeit auf die Eroberung der InselCandia, die seine Vorfahren schon manchmahlvergeblich versucht hatten. Diese große/ schö-ne Insel gehörte dem Frcystaate Venedig.Kiupcrli rüstete sich zu dieser Unternehmung,die bey der unbedeutenden Seemacht der Pfortesehr schwierig war, mit großer Sorgfalt. Er

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