Druckschrift 
13 (1805)
Entstehung
Seite
331
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zimmcr, unvcrmuthet in Verhaft genommen,und nach der Cittadcllc gebracht. Zn derStadt herrschte deswegen die lebhafteste Freu-de, weil man ihn und seinen Schwager, denBürgermeister Fag, äusserst haßte. Manfand in seinem Hause anderthalb MillionenThaler französischen und englischen Geldes;man fand viele unerbrochne Briefe und Bitt?schcisten, die an den König gerichtet waren;man wollte Beweise von einem geheimen Ein-verständnisse mit den Feinden des Königsentdeckt haben. Seine vielen Feinde, zuwelchen fast alle Minister und Generale ge-hörten, bewiesen sich sehr gcschäfftig, diesenVerdacht zu vermehren. Man übergab dieUntersuchung seiner Handlungen und Papiereeiner besondern Commission. Greiffenfeld wußtesich gegen alle Beschuldigungen sehr gut zurechtfertigen. Dennoch mußte er vor einembesondern Criminalgcrichte erscheinen. Manwarf ihm vor, Aemter und Würden verkauft,des Königs Geheimnisse verrathen, und dem-selben schlechte Rathschläge ertheilt zu haben.Man konnte ihm nichts beweisen. Die gro-ßen Summen von fremden Gelde, die manbey ihm fand, hatte er für Edelsteine und

Juwelen