densparre, geadelt, und zu hohen Aemternbefördert. Grciffenfeld selbst stand jetzt sohoch, daß ihm ein Herzog von Holstein seineTochter zur Gemahlin geben wollte; alleinGreiffenfeld lehnte diese Heyrath, wahrschein-lich ans Neigung für eine sehr liebenswürdigefranzösische Prinzessin, ab. Dadurch zog ersich den Zorn des Vaters, der Braut undder Verwandten, zu. So groß seine Be-scheidenheit ehedem gewesen war, so theilteer doch, mit vielen andern Glückskindern,das Schicksal, von Schmeichlern zu stolzenGesinnungen sich hinreisten zu lassen. Nunschämte er sich, seiner Mutter den Zutrittzu erlauben, und sich ihrer anzunehmen.Aber er stand auch mit den vornehmsten Für-sten und Ministern im Briefwechsel. DerKaiser Leopold I erhob ihn (1674) zumNeichsgrafen; Frankreich both ihm die Car-dinalswürde, und Friedrich Wilhelm die In-sel Rügen, als ein Rcichsfürstcnthum, an.Auf dieser Höhe sich befindend, nahcte er sichaber seinem Sturze, den seine Feinde undNeider, vornehmlich Güldenlöwe, ihm zube-reiteten. Ohne sein Schicksal zu ahndenwurde er (1676 Maez) im königlichen Vvr-
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