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langer Zeit an den Kurfürsten von Branden-bürg gefallen. Albrecht, der erste Herzogdieses Landes, der sich durch die Universitätzu Königsberg ein Andenken gestiftet hat,hatte (1564) seinen Sohn Friedrich Albrecht,zum Nachfolger. Dieser bewies schon da-durch wenig Stärke des Geistes, daß er anden Zänkcreyen seiner Theologen zu lebhaftAntheil nahm. Als nun seine Sinnlichekeit, bey dem Hochzcitfestc eines Hauptman-nes, zu mächtig gereiht wurde, gerieth er,durch seinen vielgclkcndcn Hofpredigcr aufseinen sündhaften Zustand aufmerksam ge-macht, auf den Einfall, seinen empörtenTrieben durch eine Arzney Einhalt zu thun.Die Wirkung dieser Arzney hatte aber dietraurige Folge, daß er seinen Verstand völ-lig verlohr. Nun übernahm (1578) seinVetter, der Markgraf Georg Friedrich, dieRegierung. Nach dessen Tode (1605) fielsie an den mit demselben verwandten Kurtfürsten von Brandenburg, Joachim Friedrich,der eine Tochter des blödsinnigen Herzogszur Gemahlin hatte. Diesem gab sein klu-ger Kanzler Distclmeyer den Rath, die pol-nische Belohnung mit dem Hcrzogthume
Preus-