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lächerliches, fand man in ihrem Betragenimmer etwas Sonderbares, fand man sie inkeinem Stücke einem Frauenzimmer ähnlich.Man tadelte an ihr, daß sie, die Sittsamkcitverlängnend, von männlichen Domestiken,zu einer unschicklichen Zeit, sich bedienen ließ,daß sie, in Gegenwart des Königes, unddes ganzen Hofes, ganz ausgelassen lachte,daß sie ihre Füße auf Stühle vor sich hin»legte. Das mannliche Geschlecht achtete siehauptsächlich deswegen, weil es kein weibli-ches war. Zu ihren lobcnswerthcu Zügengehört aber die feine Art, mit welcher siefreymüthig sprach, ohne jemand etwas unan-genehmes zu sagen, gehört ihre Abneigunggegen alle Schmeichelei), gehört ihr Wihund Geschmack, gehört ihr kernhafter, ge-drängter Ausdruck. Zu bedauern war es,daß sie, bey ihren höherer Geistesgaben, dieNegierung so frühzeitig niederlegte. Mch-rern Secretären zugleich dictireud, und alleBriefe selbst durchlesend, besorgte sie die Rc-gicrungsgeschäffte mit einem solchen Eifer,daß sie die längsten Acten durchstudierte, daßsie, selbst durch Krankheiten, von der Theil-nahme an der Staatsverwaltung sich nicht
abhal-