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13 (1805)
Entstehung
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hohen Absätzen, sondern eine Art von Manns«schuhen, trüg. Aber ihr kleingebautcr Kür»per hatte eine wollustathmcnde Figur, überdie eine holdsceligc Freundlichkeit ausgegvsscnwar. Mit einer breiten Stirne, einer Ha«bichlsnase, einen kleinen, artigen Mund, vcr«einigte sie große, feurige Augen, und einegroße Veränderlichkeit in den Gesichtszügen,aus welchen jedoch immer etwas Heiteresund Ahnmuthsvolles herausblickte. Der ge,wühnliche Ton ihrer Stimme war sehr ange«nehm, und, bey aller Festigkeit des Ausdrucks,doch immer weiblich. In ihrem Anzüge ver«rieth sie oft einige Nachlässigkeit. Ihre«sche war nicht selten voll Dintenflecke, oderwohl gar zerrissen. Das öffentliche Speisenwar für sie eine unerträgliche Sache, undauf ihrem Zimmer beschäfftigte sie der Tischkaum eine halbe Stunde^ Ein Küchenzettelbrauchte ihr nicht überreicht zu werden > undmeistens trank sie nichts, als Wasser. Imgewöhnlichen Umgange war sie so herablas,send, daß man selbst die vornehme Damevergessen konnte; doch wußte sie immer wiederEhrfurcht zu gebiethen. In Frankreich fandwan jedoch in ihrem Aeusscrn immer etwas

Lächer«