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den lutherischen Glauben ab, und suchte hier-auf den Schritt, den sie gethan hatte, ineiner besondern Schrift zu rechtfertigen.
Da sie ihr Leben in Italien, in diesemfür die schönen Künste so klassischen Lande,und vornehmlich zu Rom, hinzubringen ge-dachte, so diente ihr die katholische Religionallerdings zur Empfehlung. Für ihre Bekeh-rung interessirte sich nun besonders der Pabstsehr lebhaft. Er schickte daher seinen Pro-tonotar Holstenius, einen katholisch gewor-denen Hamburger, nach Innspruck, um da-selbst (Nov.) ihr Glaubensbekenntniß zu em-pfangen. Auf ihrer Reise nach Rom besuchtesie Loretto, wo sie ihre fromme Freygebig-keit durch kostbare Geschenke verewigte.Zu Rom hielt sie (19. Dec.), als Amazoningekleidet, und zu Pferde sitzend, einenprachtigen Einzug. Die eigne Ansicht derherrlichen Ueberreste des Alterthums ge-wahrte ihr einige Zeit hindurch ein leb-hafteres Vergnügen. Eine angenehme Un-terhaltung gewährte ihr aber auch eineAkademie, die sie wöchentlich in ihremPallaste hielt, gewährte ihr der Um-gang