lere Montecucculi trat. Diese beyden Feld-herren bewiesen bey dein Feldzuge alle dieihrem Gegner schuldige Vorsichtigkeit. Türen-nc glaubte endlich bey Sosbach den günstigstenZeitpunkt eines Angriffes erreicht zu haben.Als er aber (27. Zul.) nach der Erforschungdes deutschen Lagers, dem linken Flügel sei-ner in Schlachtordnung stehenden Armee zu-eilt, reißt eine Kanonenkugel dem an seinerSeite reitenden Artilleriegeneral St. Hilairehen linken Arm weg, und eine zweyte besitzt,nachdem sie einige Augenblicke gcgraset hat,noch Kraft genug, um Turcnne's Brust zuzerschmettern. Selbst Ludwig XIV fühlteden Verlust des großen Feldherren so innig,daß er Thränen vergoß; auch wies er derLeiche desselben, in der Abtcy zu St Deuis,an der Seite der Könige, einen Platz an.Viele von Turenne's Soldaten riefen: „un-ser Vater ist todt! wir sind verlohrcn!" DieUntcrgenerale waren so bestürzt, daß sie dieSchlacht nicht fortsetzten. An Tnrenne'sStelle kam nun Eonde.
Dieser halte indessen in den Niederlandenden Oberbefehl mit vielem Ruhme geführt,
Nach-