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then worden. Diese besetzten nur Germers-heim, und wiederholten ihre grausame Be-handlung der Pfalz. Sie bemächtigten sichauch der beyden Städte, Colmar und Schlett-siätt. Sie verfuhren im Lüttichischcn undTricrischcn äusserst gcwalsam. Dieß warendoch in der That Ursachen genug, die deut-sche Rcichsvcrsammlung zu bewegen, den drin-genden Aufforderungen des Kaisers zur Kriegs;rüstung gegen Frankreich (1674 März) Ge-hör zu geben, und doch fasten sie diesenEntschluß nicht eher, als bis der Kaiser denfranzösischen Gesandten von RegeuSburg ent-fernt hatte.
Die Neichsarmce versammelte sich aber,wie gewöhnlich, mit solcher Langsamkeit, daßsie kaum in der Mitte des Sommers (imZul.) aufbrechen konnte. Indessen stand demMarschall von Turcnue die kaiserliche Armee,unter dem Herzoge von Lothringen und demGrafen Caprara, am Rhein entgegen. Zwarwurden sie bey Sinzhcim (16. Jun.) vonihm zurückgetrieben; Turenne fühlte sich aber-nach diesem Siege so geschwächt, daß er wie-der über den Rhein zurückgehen mußte, um
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