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Schwester vermählt war, alle Mähe gegeben,mit Frankreich im freundschaftlichen Ver-hältnisse zn leben. Dennoch scheute sich Tu-renne nicht, entweder aus Verdruß über diefehlgcschiagcne Unternehmung gegen Holland,oder um die Macht seines Monarchen dendeutschen Reichsfürsten recht schrecklich znzeigen, auf seinem Rückzüge, seinen Solda-ten im Pfälzischen das unbarmherzigste Ver-fahren zn erlauben. Der Kurfürst wurdeüber dieses Verfahren so unwillig, daß erden Tnrenne sogar zum Zwcykampfe herausgefordert haben soll. Als er sich bey Lud-wig XIV selbst darüber beschwerte, hörteman diesen sagen: „wie, der kleine Kurfürstvon der Pfalz untersteht sich, dem Königevon Frankreich sich zu widersetzen?" Um dasVerfahren gegen die unglückliche Pfalz docheinigermaßen zu rechtfertigen, beschuldigtemait den Kurfürsten einer mit dein Kaisergeschlossener Verbindung, zeigte man ihmsogar die lateinisch abgefaßten Punkte dersel-ben vor. Damahls war dieses Bündnißnoch nicht wirklich abgeschlossen. Man hattenur die Bedingungen erst vorlaufig entwor-fen, und diese waren den Franzosen verra-then