Ludwig XIV suchte, (167z) durch seineschlauen Unterhandlungen, alle Machte inEuropa für seine Sache einzunehmen. Unterandern bemühcte er sich, die deutschen Reichstfürsten von der Unterstützung des Kaisersabzuhalten. Dem Könige von England gaber vieles Geld, damit er auch fernerhinseine Flotte gegen Holland in die See schi-cken möchte. Schweden übernahm die Be-förderung der Fricdensunterhandlungcn, diezu Cöln eröffnet wurden, und die Johannde Wit in der eigennützigen Absicht, denPrinzen von Oranien nicht als Feldherrnglänzen zu lassen, eifrig betrieb. SeineGesandten, die er deswegen nach Parisschickte, wurden vom Louvois mit seinemgewöhnlichen Stolze, und mit beisenden Spöt-tcreycn, empfangen. Die Gencralstaatensollten den Franzosen alles, was sie eroberthatten, abkaufen, sollten ihnen noch über-tuest die Kriegskosten vergüten. De Witboth ihm zuletzt icz Millionen, nebst allenGeneralitatslanden, an. LoUvois verlangteaber alles, was die vereinigten Niederlandeausser den eigentlichen Provinzen ihrer Re-publik besaßen; er verlangte überissest noch
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