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Luxemburg rechnete, zu einem Einfalle in dieProvinz Holland, auf den Frost. SeineTruppen sollten über das Eis, das derselbebilden würde, in Schlittschuhen nach Leidenund Haag gehen. Der Marsch wurde (i?.Dec.) um Mitternacht wirklich angetretenobgleich ein starker Thauwind sich erhob.Als der Tag angebrochen war, machte manbey zwey Dörfern Halt. Um sich für die aus-gestandenen Mühseligkeiten gleichsam schad-los zu halten, erlaubten sich die französischenSoldaten den schrecklichsten Muthwillcn.Indessen verwandelte der Thauwind das Eisin Wasser. Die französische Armee mußtenun ihren Rückzug auf zwey Stcinwcgcnantreten. Jetzt hatten sie zwey holländischeRegimenter, welche die Nicuverbrügge besetzthielten, ganz vernichten können: aber derCommandant hatte so wenig Muth, daß ersich entfernte. Den Acrger, den Luxemburgüber die fehlgcschlagenc Unternehmung em-pfand, ließ er die Bewohner der ProvinzUtrecht entgelten. Um so mehr bothen mindie übrigen Provinzen alle ihre Kräfte auf,um sich der französischen Unterjochung zu er-wehren.
Lud-