Druckschrift 
13 (1805)
Entstehung
Seite
163
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Hofes und der Hoffeste, vorzüglich ober(was ans die Menschen immer den lebhafte»sien Eindruck macht) die außerordentlicheüber seine ganze Person ausgegoffene Schön»hcit, Anmuth und Würde, die, wenn erbesonders zu Pferde saß, alles Volk,Soldaten, Weiber bezaubcrte; sein ein»nehmendes, gegen jedermann leutseliges We-sen, mit der höchsten Kunst, Ehrfurcht ein-zuflößen, verbunden; dieß war es, was ihnin den Augen seines Volkes anfangs so zumgroßen, zum anbetcnswürdigen Monarchen,machte. Ludwig war fest überzeugt, daß dasVolk des Königs wegen da sey, und daß eralles thun könne, was er wolle; daß Reichs»stände, Reichsversanimlungen, und reichs»ständische Rechte, strafbare Einschränkungender königlichen Gewalt waren; daß die kö-nigliche Gnade über alle Vorzüge der Ge»burth und des Standes erhaben sey. Daherglaubten auch die Staatssecrctäre, meistensRoturiers, oder Männer bürgerlicher Ab-kunft, als die Vertrauten des Monarchen,den Personen vom vornehmsten Adel, jawohl gar den Prinzen vom Hause, vorgehenzu dürfen, und scheu die vertrautesten Kau»«L 2 vier»