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digt, daß der Hofrang über den erblichen,der Marschall z. V. über den Pair, gesetztwurde. Die höchsten, der königlichen Machtgefährlichen Staatsbeamten, als Premier-minister, Connctablc, und Großadmiral, wur-den nicht mehr beseht. Die Macht derStatthalter theilten Aufseher der Finanzen,Generale und Inspektoren. Die Versamm-lungen der Ncichsstände kamen gar nichtmehr vor. Zu den wirksamsten Mitteln,diese despotische Negierung aufrecht zu erhal-ten, gehörte aber eine allmächtige Policen,die selbst das Geheimniß der Privatcorre-spondcnz nicht schonte.
So regierte Ludwig XIV, nach 10 Zäh-ren der reichste und mächtigste Monarch inEuropa, der Besitzer einer Flotte von 59Linienschiffen, und einer großen Armee mitvortrefflichen Feldherrn. Kein andrer Königseiner Zeit wirkte, gleich ihm, so mächtigdurch sein Beyspiel, durch seine Regierung,auf sein Reich, auf ganz Europa. Keinerwurde von seinen Unterthanen so sehr geliebtund bewundert, aber auch so sehr verabscheutund verwünscht, keiner von seinen Feinden
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