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des HSnigs Gewalt ganz uneingeschränkt zumachen.
Die große stehende Armee machte dieWassenübungen der Bürger entbehrlich. Mitihnen verschwand aber auch zugleich jenerkriegerische Geist, der sich den vorigen Kö--nigcn so manchmahl furchtbar gezeigt hatte.Man verstattete dem Adel, die untern Classenzu drücken, damit er sich dem königlichenDespotismus desto bereitwilliger unterwerfenmöchte. Auch verpflichteten ihn hierzu Hof-Staats - und Kriegsdienste. Ein hartnäckigerWiderspruch zeigte die traurige Aussicht zumlangen Verhafte in der Vastille Das Par-lament kam ganz unter die Gewalt des Hofes.Die Präsidenten und der Gcncralprocuratorwaren Leute, die demselben ihre Erhebungzu danken hatten. Die hohe Geistlichkeitbefand sich am Hofe. Der Landadel wurdedurch Aemter uud Stellen, der höhere durchTitel und Ordensbänder, für das Interessedes Hofes gewonnen. Den einen hielt Ei-gennutz, den andern Furcht, von Vorstellungengegen die königlichen Verordnungen, ab. DasParlament wurde auch dadurch herabgewür-digt.