Druckschrift 
13 (1805)
Entstehung
Seite
133
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fand er den Hof von den vornehmsten Gro-ßen verlassen, lziS er auf jedem GesichteUnzufriedenheit. Die Königin wagte sogardas Gestandnifi, daß das Ministerium desOlivarcz dem Staate zum äussersten Nach?theile gereiche. Diesem Geständnisse gab einSchreiben des Kaisers, der ihn beschuldigte,den Ruhm des Hauses Oestreich verdunkeltzu haben, noch mehr Nachdruck. Die Vice-königin, die er, um ihre Berichte zu unter-drücken, vom Hofe verbannt hatte, sprach,an denselben zurückgekehrt, nun weit lauterals vorher. Sogar die Amme des Königs,Anna von Guevara, wurde gebraucht, umdenselben durch Klagen über das Unglück derUnterthanen zu rühren. So kam es endlichdahin, das Philipp IV (164z) den Ent-schluß faßte, den verhaßten Olivarez abzudan-ken. Eine derbe Verthcidigungsschrift zogihm das Schicksal zu, nach Toro verbanntzu werden. Indessen erlebte er doch nochdie Freude, seinen Neffen in der Stelleseines Nachfolgers zu sehen.

Philipps IV übrige Minister, die, gleichihm, in der Negierunzskunft wenig Erfah-rung