Bundesgenosse des ihnen so furchtbaren Oest,reichs, durch den Verlust von Portugal sehrbeträchtlich geschwächt wurde.
Olivarez wußte seinen König, wegen derEmpörung der Portugiesen, sehr gut zu trö-sten. Sie gäbe ihm, sagte er, einen gerech-ten Vorwand, die großen Güter, die dasHaus Braganza in Spanien hatte, sich zuzu-eignen. Aber so sehr er sich bemühet?, dieGunst des Monarchen durch die emsige Be-förderung seiner Vergnügungen, sich zu er-halten, so sehr war er doch endlich überzeugt,daß er seinem Falle nicht entgehen könnte,so muthlos warf er sich seinem Monarcheneinst zu Füßen. Beyde weinten. Aber Phi-lipps Herz wurde nicht allein von dem Mi,nister, sondern auch von dessen Feinden, be-stürmt. Am thätigsten unter denselben be,wies sich die gewesene Vicekönigin von Por,tugal, die den Verlust dieses Reiches ganzdem Verschen des Ministers zuschrieb. IhreBemühungen ihn zu stürzen, wurden vonder Königin, von den ganzen Hofe, unter,stützt. Als Philipp IV (1642) von dem ca,talonischen Feldzuge nach Madrid zurückkehrte,
fand